Der Eurasische Luchs verschwand Ende des 19. Jahrhunderts aus Deutschland, verfolgt und als Konkurrent bekämpft. Seit den 1990er Jahren wird er gezielt wiederangesiedelt – mit wachsendem Erfolg: 2023 wurden in Deutschland etwa 180 Individuen gezählt, hauptsächlich im Harz, Bayerischen Wald und Pfälzerwald. Der Luchs ist ein absoluter Einzelgänger mit einem Revier von 100–500 km². Eine Begegnung in freier Wildbahn ist ein extrem seltenes Privileg.
Steckbrief
80–130 cm Länge
18–37 kg
Dichte Wälder, Mittelgebirge
Dämmerungs- und nachtaktiv
Rehe, Hasen, Gämsen
Europa, Sibirien, Zentralasien
Ähnliche Arten
Am besten im Nationalpark Bayerischer Wald (stärkste Population) oder Nationalpark Harz. Kamerafallen-Sichtungen werden auf luchs.de und harzinfo.de veröffentlicht. Eine Direktsichtung ist jedoch extrem unwahrscheinlich – Luchse meiden Menschen aktiv.
Häufige Fragen
Wo kann man Luchse in Deutschland sehen?
Am besten im Nationalpark Bayerischer Wald (stärkste Population) oder Nationalpark Harz. Kamerafallen-Sichtungen werden auf luchs.de und harzinfo.de veröffentlicht. Eine Direktsichtung ist jedoch extrem unwahrscheinlich – Luchse meiden Menschen aktiv.
Greift ein Luchs Menschen an?
Nein. Es gibt weltweit keine dokumentierten Angriffe eines gesunden Luchses auf einen erwachsenen Menschen. Luchse sind extrem scheue Tiere, die Menschen konsequent aus dem Weg gehen.
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